Neue? Trainer beim TSV Kornburg und beim SCG

Der „Feuerwehrmann“ soll’s wieder richten Gerhard Hofbeck (60) übernimmt die Kicker des TSV Kornburg bereits zum dritten Mal in schwieriger Mission

 KORNBURG — Immer dann, wenn es in der jüngsten Vergangenheit bei den Kickern des TSV Kornburg brannte, war ein Mann gefragt, der das Schlimmste verhindern soll. Gerhard Hofbeck hat die Kornburger schon zwei Mal vor dem Abstieg aus der Bezirksliga geret­tet — bei seiner dritten Mission geht es zwar nicht direkt gegen den Ab­stieg, allerdings wäre eine verpasste Qualifikation für die neue Landesliga in der Saison 2012/2013 nur eine Um­schreibung dessen, was sich wie ein Abstieg anfühlen würde. Nach der Heimniederlage gegen den SC 04 Schwabach wurde vollzogen, was viele Kenner der Szene bereits zwei Wochen vorher nach dem katas­trophalen Auftritt der Kornburger beim TSV Buch (0:4) er­wartet hatten: die Tren­nung von Coach Florian Beck. Damals waren die Kornburger Verantwortli­chen offensichtlich noch nicht soweit, entsprechen­de Schritte einzuleiten, zumal dem TSV auf Platz sechs, der die direkte Lan­desliga- Qualifikation be­deuten würde, lediglich drei Zähler fehlten. Die Entscheidung, an Beck festzuhalten, schien sich sogar auszuzahlen, denn am Karsamstag folgte der überraschende Auswärtserfolg gegen SG Quelle Fürth, um dann jedoch zwei Tage später, am Ostermontag, in Baiersdorf wieder an den blutleeren Auftritt in Buch zu erinnern. Unruhe im Umfeld Das Derby gegen Schwabach hatte für den 33-jährigen Übungsleiter mehr oder weniger den Charakter ei­nes Schicksalsspiels, zumal sich in die­sen Tagen auch im Umfeld der Korn­burger „Ersten“ Unruhe breit machte. Von teilweise lustlosen Darbietungen mancher Spieler auf dem Platz ganz zu schweigen. Als Florian Beck der Mannschaft nach der Niederlage ge­gen den SC 04 Schwabach eröffnete, dass er zur neuen Saison den TSV Kornburg ohnehin verlassen und sich eine neue Aufgabe als Trainer suchen wolle, sah sich die sportliche Leitung zum Handeln gezwungen. Abteilungs­leiter Harald Schwarz befürchtete, dass der Trainer durch diese Aussage seine Spieler für die anstehenden schweren Wochen wohl nicht mehr motivieren könne, ihnen sogar ein Alibi verschaffen würde. In einem Gespräch einigte man sich darauf, bereits mit sofortiger Wir­kung getrennte Wege zu gehen. Am Montagabend fragte TSV-Vorsitzen­der Franz Pesteritz telefonisch bei Gerhard Hofbeck nach, ob er sich ein erneutes Engagement als Trainer der „Ersten“ vorstellen könne — am gestri­gen Dienstagabend leitete der Neue bereits das erste Training. Das Feuer entfachen Für Hofbeck, der zwar in Heßdorf wohnt, aber sich mit den Verhältnis­sen in Kornburg bestens auskennt, ist es eine absolut reizvolle Aufgabe. Wenngleich er um die Schwere seines nun dritten Engagements beim TSV weiß: „Ich habe die Mannschaft wäh­rend dieser Saison bereits einige Male gesehen. Es steckt viel Potenzial in der Truppe, allerdings habe ich kein Feuer in der Mannschaft entdeckt.“ Hofbecks Aufgabe als Feuerwehr­mann wird nun erst einmal darin be­stehen, das Feuer zu entfachen. In Ge­sprächen werde er nun versuchen, aus vielen guten Einzelspielern wieder ei­ne geschlossene Einheit zu bilden, der „Mannschaft wieder Leben einzuhau­chen“,.. . …um dann die sportlichen Ziele vielleicht doch noch umsetzen zu kön­nen. Noch sieht der 60-Jährige, dessen vorerst letzte Trainerstation vor drei, vier Jahren der BSC Erlangen gewe­sen ist, Chancen auf die direkte Lan­desliga- Qualifikation. Und wenn nicht, dann besteht ja immer noch die Möglichkeit, über die beiden Relegati­onsspiele (Hin- und Rückspiel wie im Europapokal) aufzusteigen. An der momentan prekären personellen Si­tuation dürfte sich so schnell jedoch nichts ändern. Stefan Lausecker und Marco Perras, zwei Schlüsselspieler, fallen wohl noch für Wochen aus. Per­ras will nach seinem Kreuzbandriss in den nächsten Tagen wieder mit Lauf­training beginnen. Vielleicht ist er ja doch eine Option, wenn es in einer Sai­sonverlängerung um die Landesliga-Quali geht? ROLAND JAINTA Die sportliche Situation: DerTSVKornburgbelegtnach25Spielta­gen inderBOLPlatzelf,fünfPunktehinter demTabellensechsten,dergeradenochdi­rekt fürdieneueLandesligaqualifiziertist. DieTeamsaufdenPlätzensiebenbis12so­wie dieMeisterderBezirksligen1und2spie­len nach folgender Auslosung in Hin- und Rückspiel vier weitere Landesligisten aus: AchterBOL–ZehnterBOL,12.BOL–Siebter BOL,ElfterBOL–MeisterBezirksliga1,SV73 SüdNürnberg(MeisterBezirksliga2)–Neun­ter BOL.


Bereits nach dem Spiel in Buch, das die Kornburger mit 0:4 verloren, war klar, dass es so nicht mehr weitergehen durfte. Auf dem Bild von links: Co-Trainer Christian Kolb, Florian Beck und Vereinsvorsitzender Franz Pesteritz. Foto: Zink


Gerhard Hofbeck.

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Im Abstiegskampf liegen die Nerven blank SCG-Trainer Frank Ulbricht trat gestern von seinem Posten zurück — Herbert Schötterl übernimmt ab sofort

Als ob der nervenaufreibende Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga 2 und das heute Nachmittag anstehende schwere Gastspiel beim designier­ten Meister SV 73 Süd Nürnberg (16 Uhr) nicht schon reichen würde. Nun sorgt beim SC Groß­schwarzenlohe auch noch der Rücktritt des Trainers für Unruhe. Frank Ulbricht hat gestern das Handtuch beim SCG geschmis­sen – und der Nachfolger steht bereits fest. GROSSSCHWARZENLOHE/ BÜCHENBACH — „Teile der Mannschaft und ich hatten ein­fach unterschiedliche Vorstellun­gen“, begründete Frank Ulbricht seinen Rücktritt gestern Mittag im Gespräch mit unserer Zeitung. In den vergangenen Wochen klang beim 56-Jährigen schon das ein oder andere Mal die Unzufrie­denheit mit einem Teil seiner Schützlinge ob deren Leistungsbe­reitschaft an. Die internen Reibe­reien gipfelten dann in einem Gespräch, das die Mannschaft am Donnerstagabend mit der Abtei­lungsleitung um Udo Wörlein und dem Vorsitzenden Peter Schmidt suchte. „Einige Spieler waren nicht mehr mit der Amtsführung von Frank zufrieden“, so Peter Schmidt über dieses Gespräch. Ulbricht stellte schließlich am noch Freitagmorgen seinen Pos­ten zur Verfügung. Ulbricht enttäuscht Obwohl Frank Ulbricht eine gewisse Enttäuschung über die Entwicklung nicht verbergen konnte, wolle er nun „keine schmutzige Wäsche waschen“. Die Frage, ob denn jene Entwick­lung mit seiner im März veröffent­lichten Entscheidung zu tun habe, in der kommenden Saison die Sp Vgg Diepersdorf zu trainieren, ließ er mehr oder weniger unbeant­wortet. Peter Schmidt will diesen Aspekt nicht als Argument für die frühzeitige Trennung gelten las­sen und nimmt nun die Mann­schaft in die Pflicht. „Wir sind Frank zu Dank verpflichtet, kei­ner hier zweifelt an seinen sportli­chen Qualitäten, auch seine Kriti­ker nicht. Jetzt geht es im Schluss­spurt um das Vordergründigste: den Klassenerhalt“, so Schmidt. Schötterl der neue Mann Gelingen soll der nun mit Her­bert Schötterl, bis zur Winter­pause noch Trainer des TSV Hei­deck. Zuletzt trainierte der ehema­lige Bayernligatorhüter, der in Wendelstein wohnt, die Groß­schwarzenloher Torhüter. Am Gründonnerstag wurden sich die SCG-Verantwortlichen mit dem 57-jährigen A-Lizenz-Inhaber ei­nig, dass er die Mannschaft zur neuen Saison übernehmen soll. „Jetzt haben uns die Ereignisse überholt“, sagt Peter Schmidt. Herbert Schötterl wird also be­reits in der Nürnberger Werderau erstmals auf der Trainerbank Platz nehmen. Gewinnen die Nürnberger übri­gens ihr Heimspiel gegen Groß­schwarzenlohe und der TSV Ber­ching am Sonntag seines gegen die TSG Solnhofen nicht, ist die Gerstner-Elf bereits fünf Spiel­tage vor Schluss nicht mehr einzu­holen. Wie man gegen den Spitzenrei­ter zu Werke geht, hat am Kar­samstag der kommende Gegner des TV 21 Büchenbach vorge­macht. Mit einem 1:1-Unentschie­den hat der ESV Ansbach-Eyb den zuvor acht Spiele andauern­den Siegeslauf des SV 73 Süd gestoppt. Und ganz nebenbei sind die Ansbacher damit auch seit sie­ben Partien ungeschlagen. Nach­dem darunter aber auch fünf Un­entschieden gewesen sind, hängen die Bezirkshauptstädter im hinte­ren Tabellenmittelfeld (10.) fest. Sechs Zähler mehr hat der TV 21 auf seinem Konto (7.), der jüngst zu einem knappen 1:0-Sieg beim Kellerkind in Rothenburg kam. Das Hinspiel ging mit 2:0 an Ans­bach. Bei der aktuellen Auflage kommt es am Hans-Lederer-Weg (Samstag, 16 Uhr) auch zum Duell zweier Toptorjäger der Liga. Hin­ter Aufkirchens Jochen Egner, der bereits 21 Mal getroffen hat, fol­gen nämlich Ansbachs Philipp Weingärtner (20, gemeinsam mit Uffenheims Ronny Bößendörfer) und Büchenbachs Christian Krach (19, gemeinsam mit Solnho­fens Fabian Eberle). MATHIAS HOCHREUTHER


Frank Ulbricht ist seit gestern nicht mehr Trainer des SC Großschwarzenlohe. Foto: Zink


Sitzt bereits heute in Nürnberg auf der Trainerbank des SCG: Herbert Schötterl. Foto: Giurdanalla

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Herrenspielberichte vom 15. April

SC 04 gewann letztes BOL-Derby Schwabach nach 2:0(0:0) so gut wie in der Landesliga, Kornburger Zukunft offen   KORNBURG — Am Ende waren es wie schon in der Vorrunde nur Klei­nigkeiten, die den Ver­gleich zwischen dem TSV Kornburg und dem SC 04 Schwabach ent­schieden. Die Gastgeber mühten sich gestern red­lich, zwingender, vor allem vor dem gegneri­schen Kasten, waren die Gäste aus Schwabach, die daher das letzte von insgesamt zwölf Derbys in der Bezirksoberliga nicht unverdient mit 2:0 (0:0) Toren gewannen. Ob sich beide Mann­schaften auch in der nächsten Saison in der neuen Landesliga gegen­überstehen werden, ent­scheidet sich erst in den nächsten Wochen. Wäh­rend der SC 04 mit die­sem Erfolg die 50-Punkte-Marke knackte und die Landesliga-Qua­lifikation wohl eintütete, kommen auf die Elf von Florian Beck noch harte und richtig entschei­dende Wochen zu. In einer an Höhepunk­ten armen und phasen­weise etwas zerfahrenen ersten Halbzeit sahen die nur wenigen Zuschauer leichte Feldvorteile für die Gäste. Mit Ausnahme von zwei Distanzversuchen von Jens Berger und Ozcan Gündogan oder dem Frei­stoß von Ferdinand Eck hielten sich die gefährlicheren Szenen der Nadel­städter aber in ebenso überschauba­rem Rahmen wie die der Hausherren, die durch den Seitfallzieher von Ste­phan Schwendinger ihre beste Mög­lichkeit hatten. Allerdings brachte der Kornburger Angreifer nicht genü­gend Druck hinter den Ball, so dass dieser kein wirkliches Problem für Memet im Kasten des SC 04 Schwa­bach darstellte. Das Spiel wurde besser Nach dem Seitenwechsel dann aber ein etwas anderes Bild. Die Begeg­nung nahm nun deutlich an Fahrt auf, was auch dem Umstand geschuldet war, dass die Hausherren nun zielstre­biger wurden. Die Kornburger such­ten ihr Heil im Weg nach vorne und hatten kurz nach dem Seitenwechsel durch Jackson Ruziski die erste klare Torchance, die aber Bechloul Memet reaktionsschnell parierte. Und nach 63 Minuten hatten die Kornburger durch den eminent fleißigen, aber glücklosen Marco Bömoser erneut die große Chance zur Führung. Alleine vor Memet scheiterte der Angreifer der Kornburger. Quasi als Höchststrafe fiel nur we­nige Minuten später der Treffer auf der anderen Seite. Nach einem Frei­stoß von Carmine de Biasi konnte die Kornburger Deckung den Ball zu­nächst abwehren, den „zweiten“ Ball brachte Gündogan aber auf Florian Schmidt, der freistehend vor Tammo Pannemann per Drehschuss traf. Allerdings wollte so mancher den Schützen bei dieser Szene im Abseits gesehen haben. An diesem Treffer hatten die Haus­herren minutenlang zu kauen, die Gäste dominierten jetzt die Partie ein­deutig und wollten auch für klare Ver­hältnisse sorgen. Doch es dauerte bis zur 81. Minute, ehe Carmine de Biasi mit seinem Treffer zum 2:0 für die Vor­entscheidung sorgte. Einen erhebli­chen Anteil an diesem Treffer hatte der eingewechselte Felix Hinterstei­ner dank seiner energischen wie über­legten Vorarbeit. Nur wenig später hatte Felix Hintersteiner sogar noch Treffer Nummer Drei auf dem Fuß, doch Tammo Pannemann ließ sich diesmal nicht bezwingen. Ebenso wie sein Gegenüber Memet, der in der Schlussminute noch einmal gegen Bö­moser parierte. rn TSV Kornburg: Pannemann, Edenharter, Richert,Weidmann,Exner,Tempcke,Sieber (67.Kleen),Ruziski,Hartmann(46.Bömoser), Schwendinger(86.Linhardt),Stachulla. SC 04 Schwabach: Memet,Feßmann(76. Hintersteiner), Schaller, Berger, Schmidt, Tauch,Gündogan,Struller,Eck(53.Schuffen­hauer), Schmitt,Sadikis(31.deBiasi). Tore: 0:1Schmidt(66.),0:2deBiasi(81.). SR: DanielScheble(Donauwörth). ZS: 150.

Viele Zweikämpfe wie in dieser Szene zwischen dem Kornburger Kai Edenharter und Stefan Strul­ler (rechts) prägten das gestrige Bezirksoberliga-Derby des TSV Kornburg gegen den SC 04 Schwabach, das die Gäste mit 2:0 gewannen. Foto: Jainta

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Für Engagement nicht belohnt Bezirksliga 2: SCG lieferte dem Meister heißen Kampf, verlor aber 0:1 — TV 21 6:2

  SCHWABACH — Guter Einstand für Trainer Herbert Schötterl beim ab­stiegsbedrohten Fußball-Bezirksligis­ten SC Großschwarzenlohe — nur das Ergebnis stimmte nicht. Lange lie­ferte man dem SV 73 Süd Nürnberg (durch das Berchinger 1:2 gegen Soln­hofen gestern Abend endgültig Meis­ter) auf dessen Sportgelände einen Kampf auf Augenhöhe, in der Schluss­phase zog man aber unglücklich mit 0:1 den Kürzeren. Mit dieser Niederlage verbesserte sich die Ausgangslage für den SCG im Abstiegskampf keineswegs. Im Gegenteil: Das Solnhofener 2:1 in Berching macht die Situation noch dramatischer. Einen klaren Heimsieg feierte indes der TV 21 Büchenbach beim 6:2 über den ESV Ansbach-Eyb. rj     SV 1873 Süd Nürnberg — SC Groß­schwarzenlohe 1:0 (0:0). Beim desig­nierten Meister verkaufte der SCG seine Haut zwar teuer, musste aber letztlich mit leeren Händen wieder abziehen. Die Gäste agierten aus einer kompakten Abwehr heraus, und so gelang es fast über die gesamte Spiel­zeit, die Hausherren aus dem eigenen Strafraum heraus zu halten. Torwart Hefele bekam es fast ausschließlich mit Fernschüssen zu tun. Ihrerseits waren die Großschwarzenloher aber nur selten vor dem gegnerischen Tor zu sehen. In der neunten Minute aller­dings setzte sich Nierlich auf links durch und prüfte Torwart Tschinkel aus spitzem Winkel. Vielleicht wäre hier das Abspiel besser gewesen. Wenig später kam Pistori aus 16 Me­tern zum Schuss, er verfehlte das Ziel jedoch knapp (12.). Kurz nach der Pause hatte der SCG die Riesenchance, den Spitzenreiter richtig zu ärgern. Seemann spielte steil auf Nierlich, der alleine aufs Tor zusteuerte, aber gegen Tschinkel ver­gab (48.). Glück hatte der Gast in der 62. Minute, als Ehrl mit einem Frei­stoß aus 22 Metern nur den Pfosten traf. Auch mit einem Solo scheiterte Ehrl letztlich an Hefele (72.). Nach ei­nem Befreiungsschlag ergab sich die Chance für Vitale, der sich aber nicht durchsetzen konnte (80.). In der 82. Minute die entscheidende Szene: Tek­demir setzte sich im SCG-Strafraum durch und legte zurück auf den einge­wechselten Sekita, der genau in den Winkel traf. In der Nachspielzeit ris­kierte der SCG noch einmal alles. Großberger jagte den Ball aus fünf Me­tern über das Tor. Nierlich vergab mit dem Kopf. klo SC Großschwarzenlohe: Hefele,Welter, Großberger,Lechner,Seemann,Wolf,Klos, Pistori, Meier (73. Seebacher), Nierlich, Vitale. SV Süd Nürnberg: Tschinkel,Henninger (53. Sekita), Vitzethum, Amtmann, Kunc, Schabo,Berisha,Tekdemir,Fiori(90.Zucker), Ehrl,Babar(59.Bir). Tor: 1:0Sekita(82.). SR: Rupp(FCMö­ning). Zuschauer: 100.


Nur leicht ins Straucheln brachte der SC Großschwarzenlohe (in Schwarz) den bereits feststehenden Meister. Am Ende hatten die „Süder“ hauchdünn mit 1:0 die Nase vorne. Foto: Jainta

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Verfolger gehen auf Distanz Kreisklasse NM/Jura West: „Hembis“ spielen nicht, aber sie gewinnen   SCHWABACH — So könnte es aus „Hembi-Sicht“ weitergehen. Nach dem verlängerten Osterwochenende sitzt der Spitzenreiter der Kreisklasse West, der SV Rednitzhembach, noch fester im Sattel, obwohl er nun schon zwei Wochenenden in Folge nicht im Einsatz war. Allerdings knöpfen sich die Verfolger in diesen Tagen die Punkte gegenseitig ab. So trennten sich der SV Kammer­stein und der TSV Rothaurach 1:1 unentschieden. Der TSV Wendelstein, in der Vorwoche noch überragender 4:1-Sieger über Rothaurach, ließ am Sonntag bei der SV Eintracht Penzen­dorf Federn. Während der SV Rednitz­hembach bei sieben Punkten Vor­sprung und einem Spiel weniger als die Konkurrenz der Meisterfeier entge­gen blicken darf, ist das Rennen um Rang zwei um eine Nuance reicher. Plötzlich mischt auch der TSV Wol­kersdorf nach seinem 2:1-Derbysieg über den SV Unterreichenbach wie­der kräftig mit. Der Kampf gegen den Abstieg scheint dagegen entschieden. Wäh­rend die Unterreichenbacher in Wol­kersdorf ihre 16. Saisonniederlage kas­sierten, trat Schlusslicht Sp Vgg Roth II gegen den SV Leerstetten erst gar nicht an. Am Samstag, gegen 21 Uhr, ging beim Spielleiter die Absage ein — klar, dass die Partie mit X:0 für den SVL gewertet wird. rj/ua TSV Röthenbach/St. W. – TSV Katz­wang II 2:1 (0:1). Einen „big point“ im Abstiegskampf landeten die Röthenba­cher im Spiel gegen den Tabellennach­barn. In einem hart umkämpften, ins­gesamt aber fairen Duell sah es lange Zeit nach einer erneuten Heimpleite der Röthenbacher aus. Gegen vor allem in der ersten Halbzeit defensiv­starke Gäste konnten die Gastgeber zwar kämpferisch durchaus überzeu­gen, doch fehlten meist die Mittel, Tor­chancen zu erspielen. Nachdem ein eigentlich reguläres Ungermann-Tor (25.) zu Unrecht aberkannt worden sowie zwei Chancen knapp vergeben worden waren, nutzte Stangl eine Unachtsamkeit der ansonsten guten Röthenbacher Defensive zur etwas überraschenden Gästeführung. In der Folgezeit hatte Katzwang etwas mehr vom Spiel und Pech, dass ein weiterer Treffer wegen Stürmerfouls nicht gegeben wurde. Nach dem Seitenwechsel wurden die Gastgeber aber immer stärker und ließen die kräftemäßig nun abbauen­den Gäste kaum mehr zur Entfaltung kommen. Es dauerte jedoch, auch auf Grund einiger fragwürdiger Abseits­entscheidungen, bis zur 82. Minute, ehe wieder einmal „Methusalem“ Olli Brüggen eine Schmeisser-Flanke aus fünf Metern zum verdienten Aus­gleich einschoss. Während die nach einer gelbroten Karte für Hermel (84.) dezimierten Gäste den Schlusspfiff herbeisehnten, wollten die Röthenba­cher unbedingt den Siegtreffer. Die­ser fiel schließlich in der wegen zwei­er Verletzungspausen und übertriebe­ner Katzwanger „Hinundherwechse­lei“ durchaus gerechtfertigen „Verlän­gerung“ nach feiner Einzelleistung durch den starken Ungermann (90.+8). Am Ende stand Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung ein etwas glücklicher, letztlich aber verdienter Sieg der Gastgeber. TSV Röthenbach/St.W.: Siegl, Vogel, Brüggen, Kerling, Schneebeck, Boyer, Schmeisser,Stanek,Plentinger,Ungermann, Impric(Poutnik). TSV Katzwang II: Tschinkl;Maier,Kriebel, Bolzinger,Pöppl,Stangl,Netter,Höllerer,Win­nerlein, Dietrich,Kunz(Hermel,Leistner). 


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Die drei Topteams enteilen dem Feld A-Klasse West: Türk. KV hielt Verfolger auf Distanz — TV 21 II und SCG II um Platz zwei   SCHWABACH — Die drei Spitzen­mannschaften in der A-Klasse NM/ Jura West nehmen Fahrt auf, so dass die Konkurrenz nicht mehr mitziehen konnte. Der Türk. KV Schwabach untermauerte durch den 3:2-Sieg über Verfolger Rohr seine führende Posi­tion. TV 21 Büchenbach II (2:1 in Bar­thelmesaurach) und SC Großschwar­zenlohe II (5:1 gegen Pfaffenhofen) lie­fern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den zweiten Aufstiegsplatz. rj/ua TSV Kleinschwarzenlohe – TSV Mühlhof 4:5 (2:3). In einem torreichen Spiel gewann am Schluss der Favorit. In der 9. Minute ging die Heimelf durch A. Grabinger nach Pass von Pöl­loth in Führung. Drei Minuten später vergab Pölloth freistehend vor dem Gästetorwart die Chance zum 2:0. Im Gegenzug machte Mühlhof den Aus­gleich zum 1:1, A. Grabinger zielte in der 34. Minute über das leere Tor. Mühlhof ging im Gegenzug 2:1 in Füh­rung, doch M. Schreiner antwortete für Kleinschwarzenlohe unmittelbar danach mit dem 2:2. Fünf Minuten vor der Pause ging Mühlhof erneut in Füh­rung. Nach dem Wechsel drängten die Gastgeber auf dem Ausgleich. Schrei­ner traf nur die Querlatte (58.), Pöl­loth verwandelte einen Freistoß di­rekt zum 3:3 (59.). Die Gastgeber feier­ten noch den Ausgleich, da schlug der Gast erneut zu. Nach einer schönen Kombination mit Ortlepp traf Pölloth zum 4:4 (70.). Beide Teams hatten nun mehrfach die Möglichkeit, das Spiel für sich zu entscheiden. Doch nur noch Mühlhof traf (90.+4). TSV Kleinschwarzenlohe: Rißmann, M. Grabinger, Steffen, Ortlepp, Lauterbach, Gareis,Weschta,A.Grabinger,Fischer,M. Pölloth,M.Schreiner(Puschner,Stellwag). SC Großschwarzenlohe II – SV Pfaffen­hofen 5:1 (4:1) —SCGII:S.Köhler,Schmid­bauer, Hertlein,M.Köhler,Klemm,F.Bauer, Regler,Stromberger,Schalk,D.Müller,Kraus (F.Hettwer,J.Trexler,Bitterwolf). Torfolge: 1:0Müller(9.),2:0Kraus(28.), 3:0Bauer(34.),4:0Schalk(39.),4:1Nex(41.), 5:1Müller(75.). Gelbrote Karte: Nex(Pfaf­fenhofen, 76.,wegenReklamierens).   

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Mehr Hopp als Top

Frühlingserwachen einmal ganz anders BOL: TSV Kornburg stagniert auf dem Weg zur Landesliga-Qualifikation — 0:1Heimpleite   KORNBURG — Auf dem Weg zur direkten Landesliga-Qualifikation ist der TSV Kornburg gestern Nachmit­tag wieder etwas ins Stolpern geraten. Gegen den Aufsteiger BSC Woffen­bach unterlag die Beck-Elf überra­schend, aber letztlich verdient mit 0:1 (0:0) und stagniert auf Rang neun. Das war aus Sicht der Kornburger sicherlich anders geplant. Nach zuletzt zwei wichtigen Siegen trotte­ten sie gestern mit leeren Händen, dafür aber mit hängenden Köpfen vom Platz. Die junge Gästeelf aus dem Neumarkter Vorort stellte über weite Strecken die aktivere Elf. Einziges Manko: ihre Stürmer zeigen vor dem gegnerischen Tor noch zu oft Nerven. Was gestern im Umkehrschluss bedeu­tete, das sich die Heimelf vor allem bei ihrem Schlussmann Tammo Panne­mann bedanken durfte, der alleine bei sechs Eins-gegen-Eins-Situationen die Nerven behielt und die Woffenba­cher zur Verzweiflung trieb. Einmal freilich war der baumlange Keeper dann doch machtlos. 63 Minu­ten waren gespielt, als ein langer Ball dem ungedeckten Fink direkt vor die Füße fiel und dieser aus kurzer Dis­tanz nur noch einschieben musste. Dabei hatte es doch eigentlich gut für die Hausherren begonnen. Rund 18 Minuten waren gespielt, da knallte ein fulminanter Schuss von Stephan Schwendinger direkt ans Tordreieck. Allerdings hatte diese Aktion eher Weckwirkung für die Gäste denn für den TSV. Denn von da an ging es meist nur noch in eine Richtung. Keine zwei Minuten nach dem Knal­ler von Schwendinger musste Panne­mann schon zum ersten Mal in höchs­ter Not gegen Wiebe klären. Lediglich einmal gab es noch eine nennenswerte Aktion der Kornburger vor dem Wechsel. Der Abschluss von Marco Bömoser erwies sich aber zu harmlos für Herzig im BSC-Tor (37.). Auch nach dem Wechsel ein ähnli­ches Bild. Von den Hausherren war zunächst nicht viel zu sehen, erst nach dem Führungstreffer der Gäste nach etwas mehr als einer Stunde wurden sie endlich etwas zielstrebiger, aber noch anfälliger für Konter. Ein Schuss des aufgerückten Winter-Neu­zugangs Riechert, ein Kopfball von Schwendinger oder der Abschlussver­such von Sieber im Fünfmeterraum führten aber allesamt zu keinem zähl­barem Resultat. So blieb bis zum Ende lediglich die Erkenntnis, dass eine Klasse-Leis­tung des Torhüters alleine nicht aus­reicht, auch wenn Pannemann in den verbleibenden Minuten noch weitere gute Gelegenheiten der Gäste zunichte machte. Die letzte Gelegen­heit hatte zwei Minuten vor dem Ende erneut Schwendinger, doch sein Dreh­schuss landete in „Field-Goal“ Manier weit über dem Tor. as/rn TSV Kornburg: Pannemann, Edenharter (30.Hartmann),Weidmann,Riechert,Djonba­­lic, Lausecker, Sieber, Ruziski, Bömoser, Schwendinger,Wölfel(52.Tempcke) BSC Woffenbach: Herzig, Sedlmayer, Wastl,Nigl,Rackl,Brugger,Fink,Knipfer(72. Bäuml), Wiebe (81. Scherer), Neumeyer, Auner(86.Quaic). Tor: 0:1 Fink (63.) -Zuschauer:120 - Schiedsrichter:Gonzales(Windsbach)

Zu ängstlich, zu wenig Durchschlagskraft. Das verdiente 0:1 des TSV Kornburg — links Kapitän Lausecker — gegen den BSC Woffenbach war ein schwerer Rückschlag für die Mannschaft aus dem Nürnberger Süden. Foto: Gerner

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Tag der offenen Tür mit einem „Happy End“ Bezirksliga: Büchenbach gewann in Uffenheim 5:4, Großschwarzenlohe unterlag dagegen Aufkirchen mit 0:2   SCHWABACH — Eine gute und eine schlechte Nachricht gab es für die heimischen Bezirksligis­ten am Wochenende. Während für den SC Großschwarzenlohe nach dem bitteren 0:2 (0:0) gegen den SC Auf­kirchen der Kampf gegen den Abstieg weiter­hin große Sorgen berei­tet zieht der TV Büchen­bach nach seinem „Tag der offenen Tür“ (5:4-Sieg) beim FV Uffen­heim seine Kreise im gesi­cherten Mittelfeld der Liga. Unangefochtener Spit­zenreiter bleibt der SV 73 Süd nach seinem 2:1-Erfolg in Solnhofen. Allerdings hatte der Spit­zenreiter Glück, weil der Aufsteiger zehn Minuten vor dem Ende einen Elf­meter verschoss. rn SC Großschwarzen­lohe – SC Aufkirchen 0:2 (0:0). In der ersten Halb­zeit bestimmten die Hausherren klar die Partie, vermochten aber ihre guten Gelegenheiten nicht zu nutzen. So waren es Sergi oder Haffner, die in den ersten 45 Minuten in aussichtsrei­cher Position scheiterten. Erst nach dem Wechsel kamen die Gäste allmählich besser ins Spiel, und mit ihrer ersten wirklich torgefährli­chen Aktion nach einer Stunde fiel prompt die Führung für den Tabellen­vierten. Steffen Schöllhammer erlief – in allerdings abseitsverdächtiger Posi­tion – einen langen Ball und ließ SCG-Schlussmann Steffen Hefele im direk­ten Duell keine Abwehrmöglichkeit. Zwölf Minuten später der schon end­gültige K.O.-Schlag für die Gastge­ber. Nach einer Freistoßvorlage konnte die Großschwarzenloher Abwehr den Ball nicht entscheidend klären, und der freistehende Jochen Egner schob aus kurzer Distanz zum 0:2 ein. Erst kurz vor dem Ende noch einmal eine Gelegenheit für die Ulbricht-Elf, doch die Volleyab­nahme von Michael Nierlich ging weit über das Tor der Gäste. Schluss­punkt. rn SC Großschwarzenlohe: Hefele, Stan­kalla (58.Welter),Großberger,Haffner(36. Wieser),Lechner,Klos,Kohout(70.Freller), Ponath,Nierlich,Wolf,Sergi. SC Aufkrichen: Friedrich,Schmitt,P.Lech­ler, C.Egner,Schalz,Rögelein,SteffenSchöll­hammer (85. Strauss), Sven Schöllhammer Sven(80.MichaelSchöllhammer),J.Egner., P.Lechler Kunter(70.Wagner). Tore: 0:1(54.)StefeenSchöllhammer,0:2 JochenEgner(66.)/ ZS: 100-SR:Jülich(TV Hilpolstein).  


Sieht gefährlich aus, war aber weit drüber. Großschwarzenlohes Sergi ballert diesen Abpraller über das Aufkirchener Gehäuse. Am Ende entführten die weit gereisten Gäste die Punkte mit einem 2:0. Foto: Gerner

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„Hembis“ wieder in der Spur Der Spitzenreiter der Kreisklasse West fertigt Eintracht Penzendorf ab   SCHWABACH — Das magere 1:1 gegen Eckersmühlen war offensicht­lich nur ein einmaliger Ausrutscher — eine Woche später fertigte der SV Red­nitzhembach die Eintracht aus Pen­zendorf auf deren Gelände mit 7:1 Toren ab. Das war aber noch nicht alles: Der Spitzenreiter der Fußball-Kreisklasse West steuert bei nunmehr acht Punkten Vorsprung absolut auf Kreisliga-Kurs, zumal der schärfste Rivale, der TSV Rothaurach, bei der Katzwanger Reserve leer ausging. Dieser 3:2-Sieg der „Nullfünfer“ war aber nicht nur für den SV Rednitz­hembach ein gutes Resultat, auch beim TSV Wendelstein durfte man an diesem Wochenende doppelt jubeln. Zum einen über den eigenen 3:1-Er­folg im Verfolgerduell beim SV Kam­merstein und zum anderen darüber, dass der Rückstand auf Rang zwei nur noch drei Zähler beträgt. Nun zum Abstiegskampf: Der ist für die Teams auf den Plätzen elf bis 13 noch nicht ganz ausgestanden. Zwar steigen nur zwei Teams direkt ab, doch der SV Unterreichenbach, der an diesem Wochenende spielfrei war, hat das Thema Klassenerhalt bei sieben Punkten Rückstand aufs ret­tende Ufer noch nicht komplett abge­hakt. Die „Urus“ sind gegenüber der Konkurrenz nämlich noch mit zwei Partien im Hintertreffen. rj/ua TSV Röthenbach/St.W. – DJK Aben­berg 1:1 (0:0). Ein leistungsgerechtes Unentschieden. In einem durchschnitt­lichen Kreisklassenspiel hatten die engagierten Gastgeber zwar die grö­ßeren Spielanteile, kamen gegen die gut gestaffelten DJK-Defensive jedoch kaum zu zwingenden Torchan­cen. Einzig Ungermann — mit einem 14-Meter-Gewaltschuss knapp über den Querbalken – und Impric, der frei­stehend aus fünf Metern am Gästekee­per scheiterte, hätten den TSV in Füh­rung bringen müssen. Wie aus heite­rem dann fiel die Gästeführung. In der 66. Minute schnappte sich Schütz im Mittelfeld den Ball, umkurvte drei Gegenspieler inklusive Torwart Sigl und schob ein – es war die erste und letzte echte Torchance der DJK. Die Gastgeber waren weiter sehr bemüht, auch auf Grund einiger Aus­fälle von Stammspielern jedoch spiele­risch zu limitiert, um die gute Gästeab­wehr ernsthaft in Verlegenheit zu brin­gen. Olli Brüggen war es dann vorbe­halten, einen schönen Angriff über den emsi­gen Ungermann und Tsi­ramua zum verdienten Ausgleich zu vollenden (87.). TSV Röthenbach/St.W.: Sigl,Kerling,Brüggen,Plentin­ger, Vogel,Saddey,Stanek, Schildhauer, Ungermann, Impric, Putnik (Tsiramua, Weinstein). DJK Abenberg: Böhm,Ent­ner, Forster, Moths, Riepol, Hörscher,Pellissier,Sdchütz, Zeiner, Papadopolos, Wol­kersdorfer, (Landau, Win­disch, Helbig).   

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Kopf-an-Kopf-Rennen um den zweiten Aufstiegsplatz In der A-Klasse NM/JWest bleibt es an der Spitze spannend — Starke Türken — Abstiegskandidaten glauben an den Klassenerhalt   SCHWABACH — Ta­bellenführer Türk. KV Schwabach entschied auch das ungleiche Duell der Fußball-A-Klasse West mit Schlusslicht TSV Wolkersdorf II für sich und steuert unauf­haltsam der Kreisklasse entgegen. Während wohl kaum Zweifel am neuen Meis­ter in dieser Spielklasse aufkommen, hält das Rennen um Rang zwei und damit den sicheren Aufstieg alle Beteiligten in Atem. SC Großschwar­zenlohe II (5:0 gegen Red­nitzhembach II) und TV 21 Büchenbach II (0:1 beim SC 04 Schwabach II) sind jetzt punkt­gleich, der TSV Rohr (1:3 beim SV Abenberg) liegt nur unwesentlich, näm­lich zwei Punkte, dahin­ter. Auch im Tabellenkel­ler geht es sehr eng zu. SV Abenberg und DJK Schwabach II setzten durch überraschende Sie­ge dem SV Leerstetten II, derzeit Teilnehmer an der Abstiegsrelegation, mächtig zu. rj/ua TSV Kleinschwarzenlohe – SV Leer­stetten II 3:1 (1:0). Das Derby hatte einen furiosen Start: Ein Leerstetter spielte nach dem Anpfiff einen Rück­pass zum Torwart, M. Schreiner sprin­tete dazwischen und schob das Leder zum 1:0 ins Tor. Danach ging das Spiel hin und her. In der 44. Minute vergab A. Grabinger alleine vor dem Tor das 2:0. Zur zweiten Halbzeit musste der TSV seinen Torhüter ver­letzungsbedingt auswechseln. Klein­schwarzenlohe drängt auf das 2:0 und Leerstetten war bemüht, den Aus­gleich zu erzielen. In der 75. Minute foulte F. Schreiner einen Gästespieler im 16er, der fällige Elfmeter wurde zum 1:1 verwandelt. Doch die Heimelf drückt auf die erneute Führung. Diese fiel schließlich in der 82. Minute durch ein Eigentor. Fünf Minuten spä­ter gelang A. Grabinger das 3:1 für den TSV, was gleichzeitig der End­stand war. TSV Kleinschwarzenlohe: Puschner, M. Grabinger,Gareis,Ortlepp,Lauterbach,Stell­wag, Steinberger,A.Grabinger,F.Schreiner, M.Pölloth,M.Schreiner(Rißmann,Fischer, Steffen). SC Großschwarzenlohe II – SV Rednitz­hembach II 5:0 (3:0) — SCG II: S.Köhler, Schmidbauer,Seemann,Hertlein,M.Köhler, Regler,Brunner,Kraus,Schalk,Vitale,D.Mül­ler (F.Hettwer,F.Bauer,Bitterwolf). SVR II: Christofori,M.Schötz,Schmidt, Pompe,Genhofer,Weigand,Müller,Bachhu­ber, Battes,A.Schötz,Lorenz(Lang,Ziegler, Haubelt) Tore: 1:0Brunner(11.),2:0Müller(35.),3:0 Müller(45.),4:0Hettwer(61.),5:0Bauer(65.).   
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Berichte von den Herrenspielen am 17./18.03.

In der Aufstiegsspur BOL: Kornburg feierte beim BSC Erlangen wichtigen Sieg   KORNBURG — Mit einem verdien­ten 2:1 (1:1)-Auswärtssieg beim BSC Erlangen holte der TSV Kornburg die volle Punktzahl und bleibt in der Fuß­ball- BOL weiter in der Aufstiegsspur. Zunächst tasteten beide Teams ihre Form erst ab, ehe schließlich die Korn­burger als erstes loslegten. In der 20. Minute köpfte Stefan Lausecker eine Ecke von Matthias Exner auf das Tor, doch ein Verteidiger kratzte das Le­der noch von der Linie. Zwei Minuten später erlief sich Christian Wölfel eine weite Faustabwehr seines Keepers Tammo Pannemann und zog aus 25 Metern ab; das Torgebälk ver­hinderte aber das 0:1. Die Heimelf kam zurück und hätte fast die Führung erzielt, doch Pannemann lenkte ein Geschoss von BSC-Torjä­ger Marco Müller — beim 5:2-Hinspiel­sieg des BSC noch dreifacher Tor­schütze — über die Latte (27.). Drei Minuten später aber war der TSV-Keeper bei einem Dropkick von Angelo Walthier machtlos. Sieben Minuten vor dem Pausen­pfiff des sicheren Referees folgte die spielentscheidende Szene, als sich BSC-Torwart Thomas Nadolski einen Superfauxpas leistete: Bei seinem Ab­wehrversuch spielte er im eigenen Strafraum den Ball Stephan Schwen­dinger in die Beine. Als der Unglücks­rabe seinen Fehler wieder gutmachen wollte und das sichere 1:1 mit einem Sprung in Schwendingers Bein verhin­dern wollte, war die Doppelstrafe logi­sche Folge. Rot für den Keeper und Elfmeter für Kornburg. Ersatzkeeper Hinze hatte gegen den Strafstoß von Matthias Exner keine Chance. Im zweiten Spielabschnitt konnte Kornburg mit der Überzahl lange Zeit nicht sehr viel anfangen, kam aber trotzdem durch den sehr agilen Schwendinger zum 2:1-Siegtor, als er einen Eckball von Exner gekonnt mit einem „langen Bein“ in die Maschen beförderte. Nachdem in der 83. Minu­te Müller, ansonsten bestens kontrol­liert von Neuzugang Christian Ri­chert, an einer Flanke vorbei gesegelt war, atmete nicht nur der langjährige Kornburger Spielleiter Norbert Rin­ger auf, der genau das Ergebnis vor­hergesagt hatte und danach mit dem Jackpot nach Hause fahren durfte. as BSC Erlangen: Nadolski; Frey (80. Helisch), Dorn, Weber, Brütting, Nemetz, Kreuzer,Cords,Jakl(39.Hinze),Walthier(74. Yanik),Müller. TSV Kornburg: Pannemann; Edenharter (86. Kleen), Weidmann, Richert, Djonbalic, Lausecker,Sieber(81.Kepeschziuk),Ruziski, Wölfel,Schwendinger,Exner(71.Bömoser). Tore: 1:0Walthier(30.),1:1Exner(39.,Foul­elfmeter), 1:2 Schwendinger (60.), SR: Schwarzmann (TSV Scheßlitz). Zuschauer: 100. Rot: Nadolski(39.,Notbremse).

Turbulenzen vor der Kornburger Ersatzbank, doch die Gäste (in roten Trikots) bereinigten die Situation. Foto: Bernd Böhner

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Büchenbacher Schützenhilfe Bezirksligist schlug den Tabellenzweiten TSV Berching — 1:4-Packung für SCG   SCHWABACH — Der TV 21 Bü­chenbach hat durch seinen Heimsieg über den Tabellenzweiten TSV Ber­ching am vergangenen Samstag ei­nen großen Teil dazu beigetragen, dass das Titelrennen in der Bezirks­liga 2 in der verbleibenden Spielzeit eher unaufgeregt über die Bühne ge­hen dürfte. Der Topfavorit SV 73 Süd Nürnberg hat nach dem 6:2-Sieg über den FC Uffenheim nun schon sechs Punkten Vorsprung — bei einem noch ausstehenden Spiel. Während also im Meisterschaftsfi­nale die Spannung weitestgehend draußen ist, ist im Abstiegskampf noch einiges möglich. Der SC Groß­schwarzenlohe kassierte zwar in Bad Windsheim eine ärgerliche 1:4-Nie­derlage, die ihn auf dem ersten Ab­stiegsplatz verharren lässt, doch der Rückstand zu den Teams im Tabel­len- Mittelfeld ist durchaus noch auf­zuholen. rj    FSV Bad Windsheim — SC Groß­schwarzenlohe 4:1 (1:0). Beim Gast­spiel in Bad Windsheim zeigte der SCG eindeutig zu wenig, und daher gab es dort nichts zu holen, wenn auch die Niederlage vielleicht ein wenig zu hoch ausfiel. Glück hatte der Gast gleich in der ersten Minute, die man offenbar noch in der Kabine verbrachte. Hegwein kam völlig frei zum Kopfball, traf aber nur den Pfos­ten, und beim Nachstochern ging der Ball knapp am Tor vorbei. Nach und nach kamen die Gäste besser ins Spiel. Nach einer Viertelstunde spielte Haffner in den Lauf von Nier­lich, der an TW Rückel vorbei geht, dann jedoch nur das Außennetz trifft. TW Hefele klärt dann gegen den durchgebrochenen Scherer und TW Rückel hat Mühe mit einem Frei­stoß von Welter. Nach knapp einer halben Stunde kippte die Partie. Einen Freistoß von der Seite wehren die Großschwarzenloher zu kurz ab, Strobel ist zur Stelle und erzielt das 1:0 (27.). Der SCG hatte danach zwar noch eine Chance durch Meier, doch ansonsten war von den Gästen nichts mehr zu sehen, und man konnte noch froh sein, mit nur einem Gegentreffer in die Pause zu gehen, denn Torwart Hefele musste erst in höchster Not gegen Hegwein klären und hielt an­schließend den Kopfball von Blank (39.). Genauso ging es nach dem Seiten­wechsel weiter. In der 58. Minute fand eine präzise Flanke Scherer, der zum 2:0 einköpfte. Wenig später wurde der eingewechselte J. Jakob im Strafraum von den Beinen geholt, und Thürauf verwandelte den Elfme­ter sicher zum 3:0 (68.). Kurzzeitig keimte noch einmal Hoffnung auf, als Ponath im Anschluss an eine Ecke aus dem Hinterhalt das 1:3 erzielt hatte (71.), doch spätestens in der 83. Minute war die Luft aus der Partie raus. Hefele konnte zwar den Ball von Scherer aus zehn Metern noch parieren, aber beim Nachschuss von Lunz war er machtlos. klo SC Großschwarzenlohe: Hefele,Kohout, Großberger, Ponath, Welter, Haffner (65. Wieser),Klos,Stankalla,Wolf(65.Seeba­cher), Meier(46.Vitale),Nierlich. Torfolge: 1:0Strobel(27.),2:0Scherer (58.), 3:0 Thürauf (68., Foulelfmeter), 3:1 Ponath(71.),4:1Lunz(83.).
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Sechs Punkteteilungen am „Tag des Unentschiedens“ Fußball-Kreisliga West: In der Spitzengruppe blieb alles beim Alten — Wichtige „Dreier“ für Kornburg II und SV Cronheim   SCHWABACH — Das Meister­schaftsrennen in der Fußball-Kreis­liga Neumarkt/Jura West bleibt span­nend. Die Top 4 der Tabelle spielten allesamt unentschieden. Somit bleibt in der Spitzengruppe alles beim Alten. Siege gab es gestern Nachmittag lediglich für die Reserve des TSV Kornburg II (7:2 bei der DJK Veitsau­rach) und den SV Cronheim (1:0 in Pfo­feld). Diese Teams verbuchten damit wichtige „Dreier“ im Kampf gegen den Abstieg und sorgten dafür, dass die Karten im Abstiegskampf neu gemischt werden. rn DJK Veitsaurach – TSV Kornburg II 2:7 (1:3). Die ersatzgeschwächte DJK hatte letztlich gegen eine auf eini­gen Positionen verstärkte Gästeelf keine Siegchance. In den ersten 20 Minuten begegneten sich beide Mann­schaften noch auf Augenhöhe. Bereits in der zweiten Minute brachte Daniel Tempcke den TSV in Führung, nur vier Minuten später konnte aber Peter Kaminski den Ausgleich für die Veits­bomber erzielen. Vor allem auf der Torhüterposition hatten die Gastge­ber ihre Probleme. Sowohl Stammkee­per Sebastian Seiffert als auch dessen Vertreter Bernd Schindler konnten verletzungsbedingt nicht spielen. So musste mit Niklas Brückner ein Feld­spieler zwischen die Pfosten, der seine Sache insgesamt aber sehr gut machte. Damit nicht genug der Hiobsbot­schaften. In der 17. Minute musste auch Michael Seßler verletzt ausge­wechselt werden. Nach einer Ecke brachte Matthias Hartmann die Korn­burger erneut in Führung (25.). Drei Minuten später musste nach einem groben Foul der kurz zuvor eingewech­selte Benjamin Alberter bereits wie­der den Platz verlassen. Die Gäste schlugen eine ziemlich harte Gangart an, was vom Unparteiischen Roman Müller nicht ausreichend geahndet wurde. Unmittelbar vor dem Seiten­wechsel das 3 :1 für den Gast. Wieder traf der beste Spieler auf dem Platz, Matthias Hartmann. Nach dem Seitenwechsel blieb Kornburg am Drücker und legte bereits in der 49. Minute durch Gio­vanni Paolino zum 4:1 nach. Zwei Minuten später konnte Niklas Brück­ner einen von Hartmann ausgeführten Freistoß nicht festhalten, Daniel Tempcke staubte zum 5:1 ab. Obwohl die Gastgeber einige gute Chancen hatten, befand sich die zweite Hälfte fest in der Hand der Kornburger, die in der 67. Minute durch den einge­wechselten Frank Seebauer gar auf 6:1 erhöhten. In den letzten zehn Minu­ten bäumten sich die Veitsbomber noch einmal auf, spielten wieder offen­siver und konnten durch Philipp Schneider in der 84. Minute auf 2:6 verkürzen. Nur eine Minute später jedoch stellte Tempcke nach Vorberei­tung von Hartmann den alten Abstand wieder her. mj DJK Veitsaurach: N.Brückner,Braun,P. Seiffert, D. Brückner, Böhm, Heubeck (T. Wabel),D.Wabel,Seßler(Alberter,Gilch), Schneider,Lämmermann,Kaminski. TSV Kornburg II: Milano, Först, F. Kar­wath, Hofmann, Schmidt, Gruber (Kraus), Paolino, Tempcke, Korgei, Schwendinger, Hartmann;(Seebauer,K.Karwath).   

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Ein Punkt, immerhin Kreisklasse: Rednitzhembach kommt zu spätem 1:1   SCHWABACH — In der Kreis­klasse West ist der Vorsprung des SV Rednitzhembach auf den schärfsten Verfolger Rothaurach auf fünf Punkte zusammengeschmolzen. Zudem ha­ben die Rother Vorstädter ein Spiel weniger absolviert. Während sich Rot­haurach gegen Wolkersdorf schadlos hielt (2:1), musste Rednitzhembach im Heimspiel gegen Eckersmühlen Fe­dern lassen. Der TSV Wendelstein hält die vagen Aufstiegshoffnungen durch ein 2:0 im Ortsderby gegen den TSV Röthen­bach/ St. W. wach. Auch ein Schwaba­cher Derby gab es an diesem zweiten Spieltag nach der Winterpause: Auf­steiger TV 1848 Schwabach unterlag der Penzendorfer Eintracht 1:4, wobei Oldie Berthold Schießler als vierfa­cher Torschütze glänzte. Keinen Sie­ger gab es im Verfolgerduell zwischen Leerstetten und Kammerstein (1:1).   TSV Wendelstein — TSV Röthen­bach/ St. W. 2:0 (2:0). Die Gäste gaben nicht nur die Punkte ab, sondern verlo­ren auch Boyer (76.) und Schmeißer (88.), die nach Foulspielen „Rot“ sahen. Das Spiel war aber schon vor­her entschieden. Wosch (16.) und Klamroth (42.) machten bereits in der ersten Hälfte mit ihren beiden Toren alles klar. Wendelstein schob sich mit diesem Sieg auf den dritten Platz nach vorne. Bis ganz an die Spitze ist es aber noch ein weiter Weg. TSV Wendelstein: Varjacic,Metz,Jude­mann, Burkhardt,Michel,Ebersberger,Klam­roth, Schwefel,Wosch,Molga,Haas(Keil, Habersetzer,Burger). TSV Röthenbach/St. W.: Sigl,Vogel,Ker­ling, Plentinger, Brüggen, Poutnik, Schmei­ßer, Saddey,Dietrich,Boyer,Ungermann(Tsi­ramua, Stanek).  

Tabellenführer SV Rednitzhembach (rechts Mittelstürmer Bauer) ließ im Heimspiel gegen den TV Eckersmühlen zwei Punkte liegen. Der Spitzenreiter kam erst kurz vor Schluss zum 1:1. Foto: Schmitt


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Hoffnung bis Platz sieben A-Klasse West: Vor allem der zweite Platz ist umkämpft — Remis der Verfolger   SCHWABACH — In aller Ruhe konnte der spiel­freie Tabellenführer der A-Klasse Jura West, der Türkische Kulturverein Schwabach, sich ansehen, was denn die Konkurrenz so macht am zweiten Spiel­tag nach der Winterpause. Der TV Büchenbach II machte mit einem 5:0 über Schlusslicht Wolkersdorf II seine Sache ganz gut und rückte wieder auf den zwei­ten Aufstiegsplatz vor. Büchenbach profitierte vom 1:1 im Verfolgerduell zwischen dem TSV Rohr und dem SC Großschwar­zenlohe II. Theoretisch können sich noch bis zum Rangsiebten TSV Mühlhof die Mann­schaften Hoffnungen min­destens auf Platz zwei machen. Dazu gehört auch der FV Wendelstein II, der gegen den SV Abenberg zu einem klaren 5:0-Erfolg kam. Die beiden Schwaba­cher Reserveteams gingen am Sonntag leer aus. Die DJK II verlor in Pfaffen­hofen nicht ganz über­raschend 2:3, die Situ­ation ist für den Vorletz­ten unverändert prekär. Der SC 04 II musste in Mühlhof eine 2:4-Niederlage hinnehmen und ist auch noch nicht aus dem Schnei­der. TSV Rohr – SC Großschwarzenlohe II 1:1 (0:1). Das Verfolgerduell konnte die Erwartungen nicht ganz erfüllen. Die Gäste gingen nach einem sehens­werten Angriff durch Klemm früh mit 1:0 in Führung (6.). Die beste Möglich­keit zum Ausgleich vergab Michael Fiegel alleine vor Großschwarzenlo­hes Torhüter Köhler. Etwas glücklich der Ausgleich der optisch leicht überlegenen Hausher­ren in der 65. Minute: Einen Freistoß von Fabian Berschneider konnte Tor­hüter Sebastian Köhler nicht festhal­ten, Jürgen Fliegel staubte ab zum 1:1. Gegen Ende der Partie setzten beide Mannschaften noch alles auf eine Karte, Großschwarzenlohes Bezirks­liga- Reserve hatte dabei die besseren Konterchancen, konnte aber einige sehr gute Schusschancen nicht verwer­ten. TSV Rohr: Baumeister, M. Fliegel, M. Schemmerer,König,J.Fliegel(72.T.Schem­merer), Graßer,Popp(48.Beierlein),Becker, Käferlein(38.Babuczki),Berschneider,Sitz­mann. SC Großschwarzenlohe II: S. Köhler, Schmidbauer,Seemann,Hertlein,M.Köhler, Regler, Stromberger, Kraus, D. Müller, Klemm,Schalk(J.Trexler,Freller,Bitterwolf). SV Rednitzhembach II – TSV Klein­schwarzenlohe 3:1 (0:1). Die Hausher­ren wendeten spät das Blatt, letztlich ging der Dreier aber in Ordnung, den Genhofer (75.), Laube (77.) und Battes (90.) herausköpften beziehungsweise herausschossen. Battes hatte darüber hinaus mit einem Pfostentreffer Pech (88.). Lange Zeit hatte es allerdings nach einem Sieg für Kleinschwarzenlohe ausgese­hen. Die zunächst recht forschen Gäste hatte M. Schreiner per Kopf in Führung gebracht (37.). SV Rednitzhembach II: Christofori, M. Schätz,Schmidt,Weigand,Genhofer,Schäf, Müller,Laube,Bachhuber,A.Schätz,Battes (Pompe,Perzl,J.Lang). TSV Kleinschwarzenlohe: Puschner, M. Grabinger, Fischer, Ortlepp, Lauterbach, Stellwag, Weschta, A. Grabin­ger, F. Schreiner, Pölloth, M. Schreiner(Keyl,Leitermann).    

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Erste Punktspiele der Herren nach der Winterpause

Superschnelles Tor half Kellerkind nicht BOL: TSV Kornburg rang FV Wendelstein nach 0:1-Rückstand noch mit 3:2nieder

  KORNBURG/WENDEL­STEIN – Mit einem Arbeits­sieg gewann der TSV Korn­burg das Bezirksoberliga­derby gegen den FV Wen­delstein und hat die direkte Qualifikation für die Lan­desliga damit weiter im Visier. Der FV stand nach der 2:3 (1:1)-Niederlage dage­gen einmal mehr mit leeren Händen da. Und dabei begann die Partie so viel­versprechend für das Kel­lerkind. Anstoß, Rückpass, weiter Ball, Tor – nach rekordverdächtigen zehn Sekunden jubelten die Wen­delsteiner mit ihrem Anhang, ohne dass die Gastgeber überhaupt ein­mal am Ball waren. Patrick Klieber jagte dem verdutz­ten TSV-Schlussmann Tammo Pannemann, einem von zwei ehemaligen FV­lern in der Anfangself des TSV Kornburg, das Leder mit einem sehenswerten Schuss aus rund 20 Metern um die Ohren. Damit waren die Korn­burger erst einmal geschockt, Wendelstein stand gut und machte dem Favoriten das Leben schwer. Die erste Gelegen­heit hatte der TSV nach 25 Minuten, Neuzugang Mar­cus Sieber setzte den Ball per Freistoß knapp neben das Gehäuse. Im Gegenzug meldete sich aber auch der FV durch Michael Dillmann wieder gefährlich zu Wort. Besser machte es Kornburgs Abwehrchef Petrit Djonbalic nach einer halben Stunde, aus 25 Metern beförderte er das Spielgerät humorlos und unhaltbar zum Ausgleich ins lange Eck. Spätestens als Siebers Ver­such zur Ecke abgeblockt wurde (40.), konnte man von einem gerechten 1:1-Pausenstand sprechen. Nach Wiederanpfiff des gut leitenden Schiedsrich­ters Fabian Zimmermann dauerte es erneut nur eine Minute, ehe das nächste Tor fiel: Einen herrlichen Spielzug wie aus dem Lehr­buch – der Höhepunkt einer ansonsten höchstens durchschnittlichen BOL-Partie – schloss der Ex-Wendelsteiner Marco Bömoser zur Kornburger Führung ab. Wendelstein steckte aber nicht zurück und kam durch Luca Tondo, der eine schöne Vorarbeit von Dill­mann über die Linie drückte, zum 2:2(52.). FV im Pech Glück hatten die Korn­burger nicht nur beim 3:2, einem abgefälschten Sie­ber- Schuss, sondern auch in der Schlussphase, als die engagierten Gäste noch zwei Chancen zum 3:3 unge­nutzt liegen ließen. mho TSV Kornburg: Pannemann, Kepeschziuk,Edenharter,Kleen, Djonbalic,Exner,Sieber,Ruziski (74. Lausecker), Wölfel (84. Schmidt),Schwendinger,Bömo­ser (89.Stachulla). FV Wendelstein: Tschinkl, Scheuenstuhl,Bauersachs,Klie­ber (74. S. Stark), Majkowski, Alberter,Dillmann,Koszil,Mol­ter (74. M. Stark), Esperza, Tondo. Tore: 0:1Klieber(1.),1:1Djonbalic(29.), 2:1Bömoser(47.),2:2Tondo(52.),3:2Sieber (60.) / SR: Zimmermann (SK Heuchling) / Zuschauer: 100.


Kornburgs Regisseur Jackson Rudziski (vorne) führte seine Elf zu einem knappen 3:2-Sieg über Wendelstein. Foto: Gerner

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Land in Sicht für den SCG Bezirksliga: Großschwarzenlohe gewinnt Kellerduell mit 2:1 — Süd 2:0im Schlager

  SCHWABACH — Der SV 73 Süd kann wohl allmählich für die Relega­tion zur Landesliga planen. In der mit Spannung erwarteten Spitzenpartie der Bezirksliga 2 gewann die Elf von Harald Gerstner am Samstagabend beim schärfsten Konkurrenten TSV Berching mit 2:0 und ist (bei einem Spiel weniger) nun mit drei Zählern Vorsprung alleiniger Tabellenführer. Viel wichtiger aber aus heimischer Sicht der Erfolge des SC Großschwar­zenlohe. Im Kellerduell gegen den TSC Neuendettelsau gewann die Ulbrich-Elf mit 2:1 und schob sich auf einen Zähler an die Nichtabstiegs­ränge heran. Fest eingeplant waren wohl die drei Zähler des TV 21 Büchenbach beim Tabellenschlusslicht ASV Neumarkt II. Gegen das taten sich die Schütz­linge von Herbert Heidenreich zwar unerwartet schwer, dank des knappen 1:0 erfüllte der TV 21 aber seine Pflichtaufgabe und verbesserte sich auf Rang neun. rn SC Großschwarzenlohe — TSC Neu­endettelsau 2:1 (1:0). Mit einem Blitz­start eröffnete der SC Großschwarzen­lohe sein erstes Heimspiel im Kalen­derjahr 2012. Kaum vier Minuten waren absolviert, als Michael Nierlich nach Zuspiel von Hafner aus spitzem Winkel das 1:0 für seine Elf mar­kierte. Danach verflachte die Begeg­nung. Keines der beiden Teams schien so richtig aus seinem Winterschlaf kommen zu wollen. Nur einmal wurde es gefährlich, als aber der Neuendet­telsauer Keim in aussichtsreicher Posi­tion kläglich das Leder in die Prärie jagte. Nach dem Seitenwechsel folgte wie­der ein Katapultstart. Diesmal frei­lich für die anderen Farben. Nach einem weit hereingezogenen Freistoß wurde Welter im Strafraum ange­schossen. Der Unparteiische ent­schied auf Handelfmeter. Diesen konnte Steffen Hefele zunächst noch gegen Beer parieren, gegen dessen Nachschuss allerdings war er macht­los – 1:1 (47.). Doch nur sechs Minuten später die erneute Führung für die Hausherren. Nierlich hatte aus 16 Metern abgezogen. Sein Schuss knallte an die Latte, doch dieses mal erwiesen sich die Großschwarzenlo­her schneller im erkämpfen des „zwei­ten“ Balles und Lechner traf im Nach­schuss zum 2:1. Jetzt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Seiten durchaus ihre Möglichkeiten hatten. Während der TSC auf den Ausgleich drängte, vergab der SCG durch Haff­ner und Nierlich gute Kontermöglich­keiten. Am Ende sogar noch in Unter­zahl, Wolf hatte nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot gesehen. rn/klo SC Großschwarzenlohe: Hefele,Wieser (56. Kohout) Großberger, Welter, Lechner, Stankalla(56.Klos),Wolf,Ponath,Nierlich, Hafner,Vitale(62.Ngoc). Tore: 1:0(4.) Nierlich,1:1Bär(47.),2:1 (53.)Lechner/ SR: Moritz(DJKOberasbach), ZS: 100. Gelb-Rot: Wolf(SCG/90.)wegen wiederholtemFoulspiel. TSV Berching — SV 73 Süd Nürn­berg 0:2 (0:0). Das Duell zwischen der Überraschungsmannschaft aus Ber­ching, dem gallischen Dorf der Bezirksliga 2, gegen das Imperium aus Nürnberg hatte seinen Reiz. Rund 400 Fans verliehen dem Flutlichtspiel einen passenden Rahmen. Berching war in der ersten Hälfte optisch über­legen, außer einem „Latten-Touchie­rer“ von Christian Blaser waren Chan­cen aber Mangelware. Matchwinner war letztlich der Ex-Schwabacher Okcan Tekdemir, der im Winter von Dergahspor in den Nürnberger Süden gewechselt war. Erst verwertete er eine Flanke von Ehrl abgezockt zur Führung (75.), zehn Minuten später bereitete er das 2:0 durch den eben­falls in der zweiten Hälfte stärker wer­denden Ehrl in überragender Manier vor. Tore: 0:1Tekdemir(75.),0:2Ehrl(85.)/ SR: Winkler(TSVRittersbach)/ Zuschauer: 400. ASV Neumarkt II – TV 21 Büchen­bach 0:1 (0:1). Die äußeren Bedingun­gen (schwieriges Geläuf, Kälte, Wind) ließen keinen Fußball-Leckerbissen erwarten, und so sahen die Zuschauer auch ein vom Kampf geprägtes Spiel. Spielerische Vorteile lagen auf Seiten der Gäste, die sich auch ein klares Chancenübergewicht erspielten. Genau genommen hatte die Neumark­ter Landesliga-Reserve eigentlich nur eine zwingende Einschussmöglich­keit, diese aber in der Nachspielzeit. Hätte TV-Keeper Martin Mulzer nicht so bravourös pariert, es wäre seinen Vorderleuten wohl kaum noch Zeit geblieben zu reagieren. Stattdessen durften sich die Büchenbacher über drei hoch verdiente Punkte freuen, die Torjäger Christian Krach nach Herein­gabe von Markus Schmidt sicher­stellte (43.). Das Tor des Tages fiel in der besten Phase der Gäste, danach rettete ein Neumarkter Verteidiger gegen Schmidt auf der Linie (44.) und Daniel Meßthaler zielte aus 16 Metern haarscharf drüber. Auch in der zweiten Halbzeit stand die TV-Hintermannschaft sicher und ließ außer zwei Distanzschüssen zunächst nichts zu. Auf der Gegen­seite verpasste Marco Ullmann bei einem Konter die mögliche Vorent­scheidung (53.). Ebenso wie Michi Eberhardt, der in der 71. Minute aus 22 Metern im Neumarkter Keeper sei­nen Meister fand. Der ASV präsen­tierte sich derweil harmlos, bis zur angesprochenen Szene in der 92. Minute. Der mögliche Ausgleich hätte den Spielverlauf aber auf den Kopf gestellt. TV 21 Büchenbach: Mulzer,Lang,Serdar Er,SerkanEr,Kühnhauser,D.Meßthaler,Eber­hardt, Krüger,Krach(89.S.Meßthaler),Ull­mann (77.Demas),Schmidt.


Pierluigi Vitale (li.) und seine Großschwarzenloher feierten gegen Neuendettelsau einen ganz wichtigen 2:1-Erfolg. Foto: Gerner

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