Herrenspiele vom 13.11.2011 – wo geht`s hin?

Wo hin geht`s in der Winterpause? Da einige unserer Herrenmannschaften bisher
nicht die erfhoffte Platzierung erreicht haben, können wir auf zahlreiche
Neueinkäufe in der Wechselperiode II “hoffen”.

Der erhoffte Befreiungsschlag blieb aus
Kornburg bleibt im dritten Heimspiel in Folge sieglos — Viele Chancen, keine Tore
  KORNBURG — Das hatte man sich beim TSV Kornburg gewiss anders vorgestellt: Der ambitionierte Bezirks­oberligist unterlag gestern völlig über­raschend dem Kellerkind aus Hers­bruck mit 0:1 und muss nun wieder verstärkt um den sechsten Platz fürch­ten, der noch zur direkten Qualifika­tion zur Landesliga reichen würde.
Allerdings muss man sagen, dass das Ergebnis den Spielverlauf einiger­maßen auf den Kopf stellt. Aber es war wie schon so oft in dieser Saison beim TSV Kornburg. Die Heimelf erspielte sich zahlreiche Chancen, das einzige Tor machten aber die Gäste durch den eingewechselten Lämmer­mann eine Viertelstunde vor Schluss. Dabei düpierte der Hersbrucker im Alleingang die zu weit aufgerückte Kornburger Hintermannschaft und ließ auch Schlussmann Tammo Panne­mann keine Abwehrchance.
Dabei hatte es vielversprechend begonnen. Die Kornburger waren optisch überlegen und hatten durch Marco Bömoser (15.) und Matthias Hartmann (27.) gute Möglichkeiten in aussichtsreicher Position. Doch wäh­rend Bömoser zu überhastet vergab, verfehlte Hartmann per Kopf sein Ziel. Erschwerend kam aber mit zunehmender Spieldauer hinzu, dass es den Gästen gelang im Mittelfeld die Kreise von Jackson Ruziski und Ste­fan Lausecker mehr und mehr ent­scheidend einzuengen.
Dennoch blieben die Hausherren insgesamt die spielbestimmende Mannschaft, was sich auch in den zweiten 45 Minuten fortsetzte. Doch während die Kornburger mehrfach ihre Abschlussmöglichkeiten verga­ben, schlug der Gast von der Fran­kenalb in der 75. Minute in Person ihres Jokers Lämmermann zu. Was folgte waren wütende Angriffe der Hausherren, letztlich aber blieben sie im dritten Heimspiel in Folge ohne Sieg.
rn
TSV Kornburg:
Pannemann,Edenharter,Kar­wath, Weidmann, Djonbalic, Lausecker, Exner,
Ruziski(75.Tempcke),Bömoser,Hartmann,Sta­chulla (65.Korqai).
FC Hersbruck:
Homm,Baier,Ehmer,Werginz, Bonet(46.Lämmermann),Maus,Ascher,Erhardt, Maas(85.Abramek),Fromholzer,Bongers.
Tor: 0:1LämmermannPhillip(75.)/ SR: Hauck (Oberasbach)/ ZS: 125.


Unsanft ausgebremst: Marco Bömoser und der TSV Kornburg handelten sich gegen Hersbruck völlig überraschend eine 0:1-Niederlage ein. Foto: Gerner

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Befreiungsschlag für den SCG
Bezirksliga: Großschwarzenlohe gewann beim Letzten Rothenburg 2:1
  LANDKREIS ROTH — Es wird wie­der ein bisschen enger in der Bezirks­liga 2. Weil Tabellenführer TSV Ber­ching im Heimspiel gegen den FSV Bad Windsheim nicht über ein 3:3 hinauskam, robbte sich der SV 73 Nürnberg Süd (5:1 gegen Aufsteiger Ornbau) bis auf zwei Punkte an den Spitzenreiter heran.
Nicht optimal lief es für den TV Büchenbach, der im Heimspiel gegen den TSV Winkelhaid nicht über ein 3:3 hinaus kam. Dafür schaffte die zweite Mannschaft aus dem Land­kreis Roth den Befreiungsschlag: Kel­lerkind Großschwarzenlohe siegte beim Schlusslicht Rothenburg mit 2:1 – der erste Dreier nach drei Spielen ohne Punkt.
TSV Rothenburg – SC Großschwar­zenlohe 1:2 (0:0). Endlich wieder ein Sieg nach drei Niederlagen am Stück für den SCG. Im Kampf um den Klas­senerhalt war der beim Schlusslicht auch bitter nötig. Schon in der ersten Hälfte war der SCG das offensivere Team, und nach 16 Minuten ergab sich die erste gute Gelegenheit zur Führung. Wolf spielte in die Gasse zu Vitale, der besser abgeschlossen hätte statt quer zu spielen; so wurde der Ball abgefangen. Insgesamt hatte der SCG ein leichtes Chancenüberge­wicht. Die Bemühungen der Groß­schwarzenloher wurden in der 48. Minute belohnt. Welter brachte einen Freistoß lang vors Tor, Lechner legte mit dem Kopf ab und Vitale spitzelte den Ball zum 0:1 ins Netz. Und der SCG setzte nach. Ein Freistoß von Lechner aus 18 Metern, nachdem Sergi eigentlich notgebremst wurde, ging nur knapp übers Tor (57.). Klos hatte in der 69. Minute gleich zweimal die Chance zum 0:2, doch zunächst legte er sich den Ball zu weit vor und dann geriet der Abschluss aus aus­sichtsreicher Position zur Rückgabe. Dann aber klappte es doch noch: Hass­ler spielte in den Lauf von Wieser, der das 0:2 erzielte (78.).
Nach der aus Großschwarzenloher Sicht völlig übertriebenen Roten Karte für Oldie Hassler (80.) und dem 1:2-Anschlusstreffer durch Haag (82.) schien es zwar noch einmal eng zu wer­den, doch die Rothenburger konnten den Sieg der Gäste nicht mehr ernst­haft gefährden.

TSV Rothenburg: Glogger, Ganske (70. Gebhart), Kallert (64. Stanculovic), Djeddi, Krauß,Kern,Haag,Pfeuffer,Herz(58.Jütt­ner), Jursa,Amann.
SC Großschwarzenlohe: Hefele, Engel­hardt, Freller,Welter,Lechner,Ponath,Wolf, Klos,Sergi(73.Wieser),Nierlich,Vitale(58. Hassler).
Tore: 0:1Vitale(48.),0:2Wieser(78.),1:2 Haag(82.)/ Rote Karte: Hassler(80.,grobes Foulspiel)/ Zuschauer: 100.

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Herbstmeisterschaft auf der Zielgeraden verspielt
Kreisliga West: DJK Schwabach unterliegt beim TSV Katzwang verdient mit 0:2und rutscht auf Rang drei ab
  SCHWABACH/ROTH — Quasi auf der Zielgeraden zur Herbstmeister­schaft musste die DJK Schwabach dann doch die Konkurrenz überholen lassen. Während die Kraus-Elf ges­tern nachmittag im Prestige-Derby beim alten Rivalen TSV 05 Katzwang mit 0:2 unterlag, blieben die Verfolger allesamt siegreich. Der FC/DJK Wei­ßenburg sicherte sich mit einem knap­pen 2:1-Erfolg über den SV Barthel­mesaurach diesen „inoffiziellen“ Titel der Kreisliga West.
Dicht dahinter folgt die Sp Vgg Roth nach ihrem 3:2-Sieg über Schlusslicht Cronheim. Der FV Dittenheim schließt nach einem 5:1 gegen den SV Großweingarten auf Rang vier auf.
Im Tabellenkeller indes hängt wei­ter der SV Barthelmesaurach auf dem ersten Abstiegsplatz. rn TSV Kornburg II – TSV Heideck 3:2 (1:1). Endlich wieder einmal ein Dreier für das Schlusslicht gegen eine Mannschaft aus Heideck, die auch nach dem Trainerwechsel (Kupsch für Schötterl) weit entfernt ist von den eigenen Ansprüchen. Dabei begann es für Heideck gut. Peter Ullmann traf schon nach drei Minuten nach Sten­gels Vorarbeit zum 0:1. Dann kam die Bezirksoberliga-Reserve besser ins Spiel und in der 19. Minute auch zum 1:1. Allerdings versenkte ein Heide­cker Abwehrspieler Dominik Rauchs Freistoß-Flanke ins eigene Netz. Nach dem Wechsel war vor allem Rauch der Garant des Kornburger Sieges. Sowohl das 2:1 (51.) als auch das 3:1 (72.) erzielte der Stürmer, beide Male wurde er von Kornburgs Spielertrai­ner Kepeschziuk schön in Szene gesetzt. Heideck machte jetzt auf und hatte Glück, dass die Gastgeber ihre Konterchancen so schlecht zu Ende spielten. Eng wurde es nicht mehr, weil das 3:2 durch Rene Prüßner erst in der Nachspielzeit fiel (90.+2). Selbst Heidecks Coach Kupsch sprach von einem verdienten Kornburger Sieg: „Wir haben einfach unsere Zwei­kämpfe nicht gewonnen.“ rog
TSV Kornburg II:
Roskoschek,Hofmann, Nill,Linhardt,Foerst,Schmidt,Gruber,Kiss, Führer, Kleen, Rauch (Kraus, Kepeschziuk, Göhler).

TSV Heideck: S.Prüßner,Absalon,Hafner, Varadi,Stengel,Kaiser,Er,Dengler,Ullmann, R.Prüßner,Stengel.

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Den Trend bestätigt
Kreisklasse West: „Hembis“ führen vor Rothaurach

  SCHWABACH — Tabellenführer und Herbstmeister SV Rednitzhem­bach gewinnt auch Spiele, die nicht so laufen wie gewünscht. Der TSV Roth­aurach ist der schärfste Rivale der „Hembis“. Verfolger TSV Wolkers­dorf (das 0:3 in Penzendorf ist die zweite Niederlage in Folge) schwä­chelt und der TSV Wendelstein (3:2 in Leerstetten) hat sich von der Heim­pleite aus der Vorwoche gegen SV Red­nitzhembach gut erholt. Dies waren wohl die Erkenntnisse am letzten Vor­rundenspieltag der Kreisklasse West.
Auch im Tabellenkeller zeichnet sich zur Hälfte der Saison ein leichter Trend ab. Während Schlusslicht Sp Vgg Roth II (0:1 gegen Eckersmüh­len) weiterhin nicht auf die Beine zu kommen scheint, trotzte der SV Unter­reichenbach dem TSV Katzwang II im Kellerduell beim 2:2 zwar einen Zäh­ler ab, doch der war einfach zu wenig, um nachhaltig seine Möglichkeiten zu dokumentieren, den Abstieg in die A-Klasse verhindern zu können. rj/ua TSV Rittersbach — TSV Röthen­bach/ St.W. 3:2 (2:2). Mann des Tages war Rittersbachs Michi Förthner, der alle drei Treffer seiner Mannschaft erzielte. Ein schöner Lupfer führte zum 1:0 (6.), dazu kamen zwei verwan­delte Foulelfmeter (23., 2:2, 80., 3:2). Die Gäste hatten allerdings zwischen­zeitlich das Ergebnis durch Schmei­ßer und Boyer auf 2:1 gedreht (8., 13.), manövrierten sich in der zweiten Halb­zeit aber durch ihre Undiszipliniert­heit ins Abseits. Zwei Rote Karten (60. für Stanek wegen Meckerns) und 87. (grobes Foulspiel von Potnik) spiel­ten Rittersbach in die Karten. Darü­ber hinaus entschärfte Rittersbachs Keeper Knott einen Strafstoß von Impric (67.).

TSV Röthenbach/St.W.: Sigl;Kerling,Vo­gel, Plentinger,Stanek,Poutnik,Schmeißer, Pasieka, Ungermann, Tsiramua, Boyer (Im­pric, Weinstein).

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Topteams siegten um die Wette
A-Klasse West: Großschwarzenlohe weiter an Spitze, aber die Verfolger sind dran
  SCHWABACH — Entscheidung ver­tagt. Zwar hat der SC Großschwarzen­lohe II nach dem offiziell letzten Vor­rundenspieltag in der A-Klasse West die Tabellenführung inne, doch die Herbstmeisterschaft wird erst endgül­tig vergeben, wenn der Türkische KV Schwabach sein noch ausstehendes Nachholspiel gegen den TSV Mühlhof ausgetragen hat.
Durch einen 11:0-Kantersieg über die Reserve der DJK Schwabach blei­ben die Türken auf Schlagdistanz. Aussichtsreich im Titelrennen ist aber auch noch die Büchenbacher Reserve durch einen 1:0-Erfolg beim TSV Rohr, während der TSV Mühlhof in Rednitzhembach zwei wichtige Punk­te leichtfertig (nach 2:0-Führung) lie­gen ließ. rj/ua SC Großschwarzenlohe II — TSV Wolkersdorf II 6:0 (2:0). Der Tabellen­führer machte kurzen Prozess mit dem Schlusslicht und feierte einen standesgemäßen Sieg. Müller (8.) und Hetter (30.) stellten bereits in der ers­ten Halbzeit die Weichen auf Sieg. Als erneut Müller per Foulelfmeter gleich nach Wiederanpfiff zum 3:0 getroffen hatte (46.), war es nur noch ein Schau­laufen der Großschwarzenloher mit weiteren Treffern durch Klemm (51.), Bitterwolf (64.) und erneut Klemm (90.).

SC Großschwarzenlohe II: S. Köhler, Trummer,Seemann,M.Köhler,Hertlein,Reg­ler, Stromberger,Klemm,J.Trexler,F.Hett­wer, D.Müller(Schalk,Bitterwolf,Harrer).
TSV Wolkersdorf II: Steib,Magg,Krotten­thaler, Dreznjak,Steinestel,Kowalski,Körling, Zyzik,Fischer,C.Steinmüller,Heumann(M. Steinmüller,Köstler).

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